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CYCPLUS
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Ein Jahr mit CYCPLUS T3

Ein Jahr mit CYCPLUS T3

Vom günstigen Heimtrainer zum „Silver Ring“ beim Mt. Fuji Hill Climb — sechs Kapitel täglichen Trainings.
Story & Illustrationen von Bob's Storage (@bobs_storage) — mit freundlicher Genehmigung neu veröffentlicht und bearbeitet.

Das Setup

CYCPLUS T3 Das Setup

Debüt mit dem Smart-Trainer. Nach Einheiten auf einem günstigen Heimtrainer stieg Bob auf den CYCPLUS T3 um, um strukturierter trainieren zu können – mit einem klaren Ziel vor Augen: die Vorbereitung auf die Bergrennen der nächsten Saison.

Einer der ersten Eindrücke war, wie einsteigerfreundlich das Komplettpaket ist. Der T3 wurde als All-in-One-Lösung geliefert: Trainingseinheit, Bodenmatte, Kassette, ANT+-Empfänger, USB-Verlängerungskabel und Werkzeug. Bei vielen anderen Systemen muss man diese Teile oft separat kaufen – alles in einem Karton zu haben, machte den Start deutlich einfacher.

Ein kleines Detail erwies sich schnell als wichtig: das USB-Verlängerungskabel. Bei manchen Indoor-Setups kann die Entfernung zwischen PC und Trainer den ANT+-Empfang beeinträchtigen. Mit dem Verlängerungskabel blieb die Verbindung im täglichen Betrieb stabil.

Dann folgte der erste Gradmesser: ein Rampentest. Das Ergebnis – 210 W FTP – wurde zum Ausgangspunkt für die kommenden Monate, mit einem ehrgeizigen Ziel: 4 W/kg.

「これで本格的なトレーニングが始められる!」
„Jetzt kann ich endlich richtig mit dem Training beginnen!“

Ruhige Morgenstunden

Nach zwei Monaten war das wertvollste „Feature“ nicht irgendein technischer Wert, sondern die Freiheit, dann zu trainieren, wann es der Alltag erlaubt.

Bob begann, fast täglich auf Zwift zu fahren, wobei er die Intensität meist niedrig hielt (Z2), um eine feste Routine zu entwickeln. Die Trainingseinheiten an Wochentagen begannen oft gegen 6:00 Uhr morgens – und es war überraschend, wie leise das Training in einer echten Wohnumgebung blieb.

Das Antriebsgeräusch war so gering, dass das Surren der Kette und das Schalten der Gänge deutlicher wahrnehmbar waren als der Trainer selbst. Das bedeutete Training am frühen Morgen, ohne befürchten zu müssen, die Familie zu wecken – ein großer Pluspunkt für jeden, der in einem gemeinsam genutzten Raum trainiert.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich auch das Heim-Setup weiter: ein einfacher Beistelltisch, ein kleiner Ventilator und ein Monitorarm – eine Art „Pain Cave“, die ganz natürlich wächst, sobald Training zur Gewohnheit wird.

„Das Antriebsgeräusch ist extrem leise – Kettengeräusche und Schaltvorgänge sind lauter.“
Ruhige Morgenstunden Indoor-Training

RIDE ON

Zwift Ride On

Nach vier Monaten fühlte sich das Training nicht mehr wie eine einsame Routine an.

Vor der Nutzung eines Smart-Trainers fuhr Bob meist allein. Mit Zwift wurden Gruppen-Workouts Teil des wöchentlichen Rhythmus – man fährt gemeinsam mit Menschen aus aller Welt, teilt das gleiche Training und die gleiche Anstrengung.

Es ist eine Kleinigkeit, aber sie zählt: die kleinen „RIDE ON 👍“-Anfeuerungen von Gruppenmitgliedern. Selbst wenn man niemanden persönlich kennt, kann dieses Gefühl, wahrgenommen zu werden, überraschend motivierend sein – besonders an Tagen, an denen man die Einheit lieber ausfallen lassen würde.

„Die ‚RIDE ON‘-Anfeuerungen der Gruppenmitglieder motivieren mich.“

Der Kampf um den Startplatz

Nach einem halben Jahr wurde das Ziel offiziell: der Mt. Fuji Hill Climb.

In Japan wird die Anmeldung für das Fuji-Rennen scherzhaft als „Entry Hill“ bezeichnet, da die Website unter dem massiven Ansturm oft zusammenbricht und manche Fahrer ihre Chance auf einen Startplatz verpassen. Diesmal ließ Bob den Computer etwa zehn Minuten in Ruhe... und die Verbindung klappte automatisch. Problem gelöst.

Da das Event für Juni im Kalender stand, wurde das Training zielgerichteter. Wie viele andere Radsportler begann auch Bob, über das „bloße Fahren“ hinauszudenken – hin zu strukturierten Einheiten wie SST (Sweet Spot Training) und zielspezifischen Workouts.

Ziel: Mt. Fuji Hill Climb (Juni)
Fokus: Beständigkeit aufbauen → SST / strukturierte Einheiten hinzufügen

Entry Hill Anmeldung

Integrierte Workouts

CYCPLUS App Workout
CYCPLUS Workout Control

Nach zehn Monaten wurde das Training noch einfacher.

Nicht jede Einheit braucht eine virtuelle Welt. Manchmal möchte man einfach nur fahren – schnell, effizient und mit einem klaren Ziel. Hier wurde die CYCPLUS-App Teil der Routine.

Bob erstellte ein eigenes Workout in der App und testete es (eine VO2max-Einheit). Die wichtigste Erkenntnis war nicht der Name des Workouts, sondern das Gefühl der Kontrolle: Selbst bei großen Watt-Sprüngen folgte der Trainer den Zielvorgaben reibungslos und ohne Unterbrechung.

Und an Tagen, an denen der Start von Zwift einen Schritt zu viel bedeutet, hilft ein schnelles, strukturiertes Workout, um konsequent am Ball zu bleiben.

„Perfekt, wenn man einfach nur eine schnelle Runde fahren will.“

Der „Silver Ring“

Mt. Fuji Hill Climb Silver Ring

Dies war der Moment, auf den alles hingearbeitet hatte.

Nach mehr als einem Jahr Training mit dem T3 (Beginn im August 2024) kam im Juni 2025 der Höhepunkt: der Renntag beim Mt. Fuji Hill Climb.

Was am meisten beeindruckte, war nicht nur das Rennen selbst – sondern die Vorbereitung. Bob nutzte den Trainer für ein strukturiertes Warm-up direkt auf dem Parkplatz, wobei er ein zuvor erstelltes Workout nutzte, um Körpertemperatur und Herzfrequenz vor dem Start kontrolliert in Schwung zu bringen.

Das Ergebnis: Das Ziel erreicht – der „Silver Ring“.

  • 「大会ではギリギリですがシルバーが取れて、とっても嬉しかったです☺️」
  • „Ich habe den Silber-Ring bekommen – knapp, aber ich habe mich unglaublich gefreut.“

Selbst nach dem Event endete das Training nicht. Kurze Einheiten halfen dabei, die Gewohnheit beizubehalten – und das Training für die Saison 2026 hat bereits mit neuer Motivation begonnen.

Vielen Dank, dass Sie diesen Weg mitverfolgt haben. Was Training nachhaltig macht, ist nicht eine einzige epische Einheit – es sind die täglichen Sessions, die sich in den echten Alltag integrieren lassen: frühe Morgenstunden, kurze Fahrten, gegenseitige Motivation und ein klares Ziel im Kalender.

Immer weiterfahren.

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